Pädagogisches Konzept

„Dein Wort ist meines Fußes Leuchte
und ein Licht auf meinem Weg.“
Psalm 119, 105

Liebe Eltern, liebe Freunde!

unsere Kindertagesstätte trägt den Namen „Der Leuchtturm“. Leuchttürme geben Schiffen auf hoher See Orientierung und Licht in dunkler Nacht. Sie zeigen ihnen den Weg in den sicheren Hafen.
Die Bibel, Gottes Wort, gleicht einem Leuchtturm in der Brandung, die uns Wegweisung, Orientierung und Sicherheit im Dunkeln gibt.

In Anlehnung an den schönen Vergleich eines Leuchtturms möchten wir allen Kindern – mit Gottes Hilfe – eine Atmosphäre von Geborgenheit, Vertrauen und Wegweisung schenken, in der sie mit ihren kindlichen, und für sie oft schwierigen, Alltagskonflikten Halt und Ausgleich finden können.

Auf dieser Basis wollen wir gemeinsam mit den Eltern jedem Kind eine gesunde Entwicklung und einen frohen Start in die Schulzeit ermöglichen.
Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

  1. Christliche Erziehung der Kinder

    Der Trägerverein und Mitarbeiter unserer christlichen Kindertagesstätte sind bekennende Christen und glauben an Jesus Christus und an die Wahrhaftigkeit der Bibel.

    Wir erziehen die Kinder nach den Maßstäben der Bibel und vermitteln ihnen die Liebe Gottes in kindlicher Weise. So versuchen wir z. B. Konflikte friedlich zu lösen, liebevoll miteinander umzugehen, einander vergeben zu lernen, ehrlich zu sein…

    Wir beten vor den Mahlzeiten, singen christliche Lieder, erzählen den Kindern Geschichten aus der Bibel und legen Wert auf die biblische Bedeutung der christlichen Feste die wir gemeinsam mit den Familien feiern.

    Feste, wie Karneval und Halloween feiern wir nicht in unserer Kindertagesstätte, da deren Hintergrund nicht mit den christlichen Werten und unseren Überzeugungen übereinstimmt.

  2. Unsere pädagogische Arbeit

    Wir möchten jedem Kind einen erfolgreichen Start in die Schule ermöglichen und bieten dazu eine Menge an Lernzielen und Entwicklungsmöglichkeiten in unserer Tageseinrichtung an. Die Vorbereitung auf die Schule beginnt nicht erst im letzten Jahr vor Schulbeginn, sondern schon ab dem ersten Tag im Kindergarten. Schon im Alter von 2 Jahren fördern wir die frühkindlichen Bildungsprozesse, die vor allem folgende Lernbereiche umfassen:

    • Motorische Förderung

      Wir fördern die Feinmotorik der Kinder indem wir sie motivieren viele phantasievolle Bilder zu malen oder auch vorgegebene Bilder bunt zu malen und achten darauf, dass sie beim Malen den Stift richtig halten.

      In unseren umfangreichen Bastelaktionen erlernen sie auch den Umgang mit der Schere und üben auf der Linie zu schneiden. Auch das Angebot, bzw. der Umgang mit diversen Bauklötzen, Steckspielen und Puzzlespielen fördert die Feinmotorik.

      Wir bieten den Kindern viel Freiraum ihren Bewegungsdrang auszuleben und sich in ihrer Grobmotorik zu entwickeln indem sie springen, schaukeln, wippen, auf Bäume klettern, turnen, balancieren, den Ball werfen und fangen, Roller fahren und viele Bewegungsspiele machen. Neben unserem reichhaltigen Bewegungsangebot auf dem Außengelände bieten wir allen Kindern eine wöchentliche Turnstunde, in der oben genannte Bereiche gezielt umgesetzt werden. Unser Ziel ist es, den Kindern spielerisch Freude an Bewegung zu vermitteln.

    • Emotionale Stärkung

      Wir glauben, dass jedes Kind ein wertvolles Geschöpf Gottes und von Gott geliebt ist und darum wollen auch wir ihm diese Wertschätzung entgegen bringen. Wir ErzieherInnen geben dem Kind viel Lob und Anerkennung, Unterstützung und Ermutigung damit es in seinem Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl wachsen kann. Für die Entwicklung eigener Ideen und zum Ausprobieren und Erkennen seiner Fähigkeiten geben wir dem Kind viel Freiraum.

    • Erziehung zur Selbständigkeit

      Ihrem Alter entsprechend erlernen die Kinder ein Maß an Selbständigkeit wobei wir ihnen behilflich sein dürfen. So z. B. ist es wichtig, dass das Kind sich möglichst selbständig an- und auszieht, allein zur Toilette geht, bei der Vorbereitung von Mahlzeiten hilft, Erfolgserlebnisse durch selbständiges Arbeiten hat, etwas im Stuhlkreis „vormachen“ darf und vieles mehr. Erzieherinnen beschäftigen nicht beständig die Kinder mit Aufgaben, sondern unterstützen sie bei ihren selbstgesuchten Tätigkeiten und helfen, wo sie gebraucht werden. Im Freispiel können sich die Kinder frei in ihren Ideen und Interessen entfalten wobei auch Rollenspiele einen wichtigen Part einnehmen.

    • Soziales Miteinander

      Der Kindergarten ist einer der ersten und wichtigsten Lebensbereiche, in dem das Kind seine Gruppenfähigkeit erlernen kann. Hier soll es lernen seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu äußern, sich angemessen durchzusetzen aber auch zu Gunsten anderer zurückzustecken, sich zu entschuldigen und somit sich in eine Gruppe einzufügen. In der Kita „Leuchtturm“ wird das Kind sich in der Kontaktaufnahme üben, indem es lernt auf andere Kinder zuzugehen, Freundschaften schließt und sich mit Erwachsenen unterhält. Wir befürworten es, wenn Kinder sich gegenseitig zu Hause besuchen, um geschlossene Freundschaften zu vertiefen.

      Für viele Kinder ist der Besuch des Kindergartens auch die erste Loslösung von seinen vertrauten Personen. Deshalb halten wir es für wichtig, dass das Kind regelmäßig zum Kindergarten kommt und lernt neue Situationen zu bewältigen.

    • Förderung der kognitiven Fähigkeiten

      Wir geben den Kindern die Möglichkeit ihre Erlebnisse, Wünsche und Gefühle in möglichst vielen Worten auszudrücken und achten darauf, dass sie in ganzen Sätzen sprechen. Die frühkindlichen Erfahrungen mit, Buch-, Erzähl-, Reim- und Schriftkultur spielen bei der Sprachentwicklung eines Kindes eine wichtige Rolle. Im Stuhlkreis und zu anderen Anlässen singen wir viel miteinander und machen Reim-, Vers- und Fingerspiele. Dazu werden auch verschiedene Musikinstrumente eingesetzt und ausprobiert.
      Im Umgang mit Würfeln, Karten-, Zahlen- und Buchstabenspielen lernen die Kinder die Zahlen und Buchstaben kennen und kleine Mengen optisch zu erfassen.

    • Sprachstanderhebung/Sprachförderung

      Um den Sprachstand des Kindes zu erfassen, verwenden wir ein Beobachtungsverfahren von Basic, in dem das Sprachverhalten und Interesse an Sprache von Deutschen und Migranten Kindern beobachtet und dokumentiert wird.

      Die Ergebnisse der Beobachtungen sind Grundlage für ein Elterngespräch und ein individuelles Sprachförderprogramm. Kinder mit sprachlichen Defiziten werden zwei Jahre vor Schuleintritt gefördert. Bis 2016 kommt zwei Mal wöchentlich eine externe Sprachförderkraft, die auf diese Kinder in Kleingruppen eingeht und sie gezielt und individuell fördert. Ab 2016 ist eine alltagsintegrierte Sprachförderung für alle Kinder von der Stadt Bielefeld vorgesehen. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, werden alle Mitarbeiterinnen an Schulungen und Fortbildungen in diesem Bereich teilnehmen.

    • Bielefelder Screening – „Hören, lauschen, lernen“

      Das Bielefelder Screening (BISC) ist ein Testverfahren zur Früherkennung von Lese – Rechtschreibschwierigkeiten. Diesen Test führen wir 10 Monate vor Einschulung der Kinder durch.

      Wird bei Kindern eine Schwäche durch den Test festgestellt, fördern wir sie (täglich 10 min) mit dem dafür vorgesehenen Übungsprogramm „Hören, Lauschen, Lernen“. Auch alle anderen schulpflichtigen Kinder werden in dem täglichen Übungsprogramm mit einbezogen.

    • Fördergruppen I (5 – 6 Jährige) und II (4 Jährige)

      In den letzten beiden Jahren vor Schulbeginn bekommen die Kinder wöchentliche gruppenübergreifende Förderung, wo sie anhand von Spielen, Arbeitsblättern und Übungen gezielt auf die Schule vorbereitet werden. Gruppenübergreifendes Arbeiten bedeutet für uns, dass Kinder gleichen Alters jeweils aus allen drei Gruppen altersgerechte Förderung und Projektangebote bekommen. In altershomogenen Kleingruppen treffen sie sich mit den gleichen Erzieherinnen, die ein aufbauendes Programm für sie ausgearbeitet haben. Bei der Förderung gehen Erzieherinnen dabei individuell und intensiv auf Entwicklungsstand, Interessen, Stärken und Begabungen des jeweiligen Kindes ein und motivieren es, sich spielerisch zu entwickeln.

  3. Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrag der U3 Kinder

    Zur Förderung der U3 Kinder werden verschiedene Alltagsmaterialien, Reize von außen und Spiele/Bauklötze bereitgestellt, mit denen sie ihre Umwelt mit allen Sinnen entdecken und erfahren können.

    Die sprachliche Entwicklung des Kindes steht in engem Zusammenhang mit der Motorik. Darum bieten wir unseren U3 Kindern besonders viel Bewegungsfreiheit und Turnmöglichkeiten im Gruppenraum und im dafür vorgesehenen Turnraum an.

    Wir unterstützen die Eltern bei der Abgewöhnung der Windel ihrer Kleinkinder da uns die Sauberkeitserziehung wichtig ist.
    Zur regelmäßigen, alltagsintegrierten Beobachtung unserer U3 Kinder verwenden wir einen Entwicklungsbogen, der speziell für das Alter konzipiert ist. Einmal pro Jahr finden Elternsprechtage statt, in denen das allgemeine Befinden und der Entwicklungsstand des Kindes mit den Eltern besprochen werden. Bei der Förderung des Kindes stehen wir den Eltern beratend und unterstützend zur Verfügung.

  4. Betreuung der Kinder während der Mittagszeit

    Alle Kinder haben die Möglichkeit an der gemeinschaftlichen Mittagsverpflegung teilzunehmen. Die abwechslungsreiche und ausgewogene warme Mahlzeit wird um 12:00 Uhr in den jeweiligen Gruppenräumen gereicht. Zurzeit werden wir von einem Cateringservice beliefert.
    Das gemeinsame Mittagsessen beginnt mit dem täglichen christlichen Ritual, dem Tischgebet. In ruhiger Atmosphäre erleben die Kinder eine harmonische Tischgemeinschaft in der sie die Speisen genussvoll zu sich nehmen. Die Kinder helfen beim Verteilen des Essens und nehmen ihren Nachschlag selber. Nach dem Mittagessen putzen alle Kinder ihre Zähne.
    Die anschließende Ruhephase ist zwischen 13:00 und 14:30 Uhr in der die U3 Kinder, und je nach Bedarf auch die 3 Jährigen, im dafür vorgesehenen, separaten Schlafraum schlafen. Jedes Kind hat ein eigenes, altersentsprechendes Bett. Die Kinder werden in der Schlafenszeit von einer Mitarbeiterin per Baby Phon überwacht.
    Auch die restlichen Kinder legen sich für ca. 30 Minuten in den abgedunkelten Gruppennebenräumen und/oder in der Turnhalle auf Matratzen hin um sich bei leiser Musik oder Geschichten zu entspannen. Jedes Kind entscheidet dabei selbst, ob es einschläft oder nicht.

  5. Pädagogischer Ansatz / Arbeitsweise

    Wir arbeiten sowohl an bestimmten Themen und Projekten als auch an situationsorientierten Interessen der Kinder. Die Themenauswahl orientiert sich an den Bedürfnissen und Interessen der Kinder und am jahreszeitlichen Ablauf und an den Festen eines Jahres. Zu den Themen bieten wir den Kindern verschiedene Aktivitäten, sowie passende Lieder, Bilderbücher, Gespräche, Geschichten und Bastelarbeiten an oder machen mit ihnen Ausflüge.

    Der Bastel- und Maltisch mit einem reichhaltigen Materialangebot steht den Kindern jederzeit zu Verfügung und lädt sie zur Kreativität und Selbständigkeit ein.

    Um vorzubeugen, dass Kinder übersehen werden, die aus Eigeninitiative nie basteln/malen würden, werden in den Teambesprechungen konkrete Bastelaktionen für die ganze Gruppe festgelegt. In regelmäßigen Abständen gibt es dann Bastelarbeiten und Aufgaben, die für alle Kinder verpflichtend sind.

  6. Partizipation – Rechte der Kinder und Mitsprache

    Im Rahmen der festgelegten Strukturen unserer Kindertageseinrichtung haben die Kinder die Möglichkeit sich in vielfältiger Weise zu beteiligen und mitzuwirken.
    Die Kinder nehmen Einfluss auf Tagesabläufe, Inhalte von Projekten, Aktionen und Festen
    In den regelmäßigen Gesprächsrunden, am Vormittag, in den Gruppen werden die Kinder in die Planung und Gestaltung des pädagogischen Alltags und in Entscheidungen mit einbezogen. Dort werden aktuelle Projekte, alltagsbezogene Themen und Tagesabläufe gemeinsam geplant und besprochen. Auch bei der Vorbereitung von Festen sind die Kinder aktiv beteiligt und gestalten einen Teil des Programmes.

    Die Kinder äußern ihre Meinung und können sich beschweren
    In den wöchentlichen Gesprächsrunden der „Schultiger“ (ein Jahr vor Schulbeginn) haben die älteren Kinder die Möglichkeit sich bei Missständen zu beschweren und Verbesserungsvorschläge zu äußern. Dabei lernen sie ihre Meinung und Interessen im Kreis zu vertreten aber auch die Meinung anderer zu respektieren. Sie fühlen sich in ihren Wünschen und Bedürfnissen erst genommen. Auf diese Weise wird ein demokratisches Verhalten gelebt und gefördert.

    Die Kinder finden Konfliktlösungen
    Um ein harmonisches Zusammenleben innerhalb einer Gruppe zu gewehrleisten, bedarf es Regeln, die eingehalten werden müssen. Gemeinsam mit den pädagogischen Fachkräften entwickeln die Kinder Regelungen für das tägliche Zusammenleben in der Gruppe und legen auch die Konsequenzen bei nichteinhalten der Regeln fest. Entstehen Konflikte, so suchen Erzieherinnen gemeinsam mit den Kindern nach Lösungen um den Streit zu schlichten.

    Die Kinder übernehmen Verantwortung
    Die Kinder haben z. B. die Möglichkeit in Begleitung von Erziehern wochenweise für tägliche Aufgaben, wie Tischdecken, den Boden fegen und Teewagen in die Küche bringen, verantwortlich zu sein. Sie achten auf Sauberkeit in der Gruppe, räumen ihre Spielsachen auf und wirken bei der Gestaltung des Gruppenraumes mit.
    Die Kinder lernen im Alltagsgeschehen altersentsprechende Entscheidungen zu treffen.
    Jedes Kind, das Geburtstag hat, wählt 2 seiner engsten Freunde aus, die an diesem Tag seine „Ehrengäste“ sind. Das Kind entscheidet über den Ablauf seiner Geburtstagsfeier, beispielsweise welche Spiele gespielt, Lieder gesungen, usw. werden.
    In der Ruhephase suchen sie sich eine CD aus und entscheiden, ob sie Musik oder ein Hörspiel hören möchten und ob sie einschlafen möchten.
    An den Freitagen entscheidet jedes Kind welches Spielzeug es von zu Hause in den Kindergarten mitbringt und wer damit spielen darf.
    Die Kinder haben das Recht auf Information
    Anhand von Bildkarten werden Aktionen, wie Turnen, Fördergruppen, Waldtag, usw. bildlich an den jeweiligen Gruppeninfotafeln ausgehängt. Daraus geht auch hervor, welcher Wochentag gerade ist. Auch Geburtstage, Ausflüge und Feste werden auf diese Weise angekündigt. So können die Kinder sich jederzeit informieren und orientieren.

  7. Gemeinsame Erziehung – Kinder mit besonderem Förderbedarf

    In unserer Einrichtung gibt es die Möglichkeit auch Kinder mit Behinderung, bzw. besonderem Förderbedarf, aufzunehmen. Unser Ziel ist es, die Erziehung der behinderten und nichtbehinderten Kinder gemeinsam mit den Erziehungsberechtigten zu unterstützen und zu ergänzen. Wir bieten den Kindern den Freiraum und die Möglichkeit sich selbständig und aktiv am gemeinsamen Spiel und Leben in der Gruppe einzubringen. Im Ausprobieren und Erkennen ihrer eigenen Fähigkeiten können sie im Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl wachsen und ihre emotionalen Kräfte stärken. Integrationskinder werden in der Regel in der Integrationsgruppe (Delfingruppe) zusammengefasst.

    Eine zusätzliche Fachkraft begleitet das Kind mit besonderem Förderbedarf in der Gruppe, dokumentiert seine Entwicklung, und steht im ständigen Kontakt mit den Eltern und anderen Fachkräften, um spezifische Förderung und pädagogische Vorgehensweisen zu planen und durchzuführen. Integrationskinder mit besonderem Förderbedarf werden von der Fachkraft in Kleingruppen oder auch in Einzelstunden spielerisch gefördert.

  8. Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung unserer Einrichtung

    Unser Mitarbeiterstab setzt sich aus ErzieherInnen zusammen, die sich kontinuierlich durch Fort- und Weiterbildungen fachlich qualifizieren. Neben der Ausbildung zur Erzieherin und dem Studium der Sozialpädagogik haben wir Zusatzqualifikationen in den Bereichen

    • BISC (Bielefelder Screening, ein Test zur Erfassung einer Lese- Rechtschreibschwäche)
    • Motopädagogik
    • Integrierte Sprachförderung
    • Christliche Lebensberatung (nach IACP)

    Zwei Mal jährlich (Anfang Januar und Anfang August) werden Konzeptionstage mit allen MitarbeiterInnen durchgeführt, die zur Erhaltung und Weiterentwicklung des festgelegten Qualitätsniveaus dienen. Die Umsetzung der Konzeption wird überprüft, Verantwortungsbereiche und Zuständigkeiten geregelt und aufgeteilt, Verbesserungsvorschläge gesammelt und erreichte Ziele/Ergebnisse rückblickend reflektiert. Alle besprochenen Ergebnisse werden protokollarisch dokumentiert. In einem dafür vorgesehenen Ordner werden die Protokolle gesammelt und sind für jeden Mitarbeiter einsehbar. Protokolle der vorherigen Konzeptionstage werden verlesen und vergangene Beschlüsse nach Effektivität und Sinn überprüft. Sind Änderungen, bzw. Verbesserungen notwendig, so werden diese nach Absprache mit dem Träger in die Konzeption aufgenommen.
    Der Träger arbeitet vertrauensvoll, wertschätzend und konstruktiv mit der Leitung zusammen. Entscheidungen über Personal, konzeptionelle Änderungen, usw. werden in Rücksprache mit der Leitung getroffen.
    Der Träger trifft sich zwei Mal jährlich mit dem Mitarbeiterstab um gemeinsam mit ihnen über alle relevanten Informationen auszutauschen und zu reflektieren.